Ich habe endlich mal wieder Zeit gefunden, meine Feeds zu lesen und da bin ich bei Caschy auf das folgende Video gestoßen:
Grand Rapid ist eine “sterbende Stadt” in Michigan. Jetzt haben die Bewohner wohl beschlossen, ein wenig auf sich und ihre Stadt aufmerksam zu machen. Dafür haben sie einen LipDub (also Lippen bewegen zu Musik
) Weltrekord mit 5000 Teilnehmern aufgestellt und ins Netz gestellt.
Sehenswert!
Am Donnerstag – also der Tag an dem Streiks angekündigt waren – musste ich beruflich nach Bonn. Das Bahn-Ticket war schon lange gebucht und ich hatte nicht vor auf das Auto umzusteigen. Daher habe ich morgens – um kurz nach sechs – im Reiseinformationssystem der Bahn nachgesehen, wie es denn um meinen Zug so steht.
Die meisten Züge ab Essen waren noch pünktlich angekündigt, aber genau meiner sollte streikbedingt 100 Minuten später kommen. Also habe ich schnell einen anderen Zug gesucht und auch gefunden und zwar 20 Minuten früher aber dafür mit 15 Minuten Verspätung. Passt, dachte ich, besser geht’s ja kaum. Da ich keine Lust hatte ggf. zu stehen, habe ich noch schnell eine Platzreservierung für diesen Zug gemacht und die Bestätigung ausgedruckt.
Ca. 5 Minuten später habe ich dann sicherheitshalber noch einmal auf den Essener Abfahrtsplan gesehen und erlebte eine Überraschung. Mein “Originalzug” hatte plötzlich nur noch 10 Minuten Verspätung. Jetzt frage ich mich ernsthaft, wie dieser Zug denn wohl in 5 Minuten 90 Minuten Verspätung aufgeholt hat
. Aber Hauptsache die Bahn hat 4,50€ für die zweite Reservierung verdient …
Heute ist vom RAW Konverter meiner Wahl eine neue Version erschienen: DxO Optics Pro 5.6.4. Es werden wieder etliche neue Body/Objektiv-Kombinationen unterstützt, wobei es mich jedoch immer wieder etwas ärgert, dass für meine Sony A300 keine Drittherstellerobjektive oder alte Minolta Objektive, die nicht mit der gleichen Rechnung von Sony noch einmal aufgelegt wurden, unterstützt werden (für das Tamrom 70-200/2.8 und das Minolta 50/1.7 hätte ich gerne ein automatisches Korrekturmodul, aber das wird wohl leider nicht mehr kommen
).
Sei es, wie es ist: abgesehen davon ist DxO meines Erachtens immer noch der RAW Konverter, der mit meiner Sony ohne große Einstellungsorgien die besten Ergebnisse liefert.
In meinem letzten Post hatte ich darüber berichtet, dass wir im Naturkundemuseum Münster waren. Wie es nun einmal in Museen so ist, gibt es praktisch so gut wie nichts, dass man anfassen darf und die “Nicht anfassen” Schilder waren omnipräsent überall zu finden. Aber wie es mit Kindern nun einmal so ist, kommt genau das Folgende heraus, wenn man sie ein paar Momente aus den Augen lässt (für eine größere Version auf das Bild klicken):
Ich kann allerdings ganz sicher sagen, dass da keine Spuren zurückgeblieben sind
Lange ist’s her, dass ich etwas geschrieben habe. Das liegt vor allem daran, dass wir umgezogen sind, weil wir uns ein Haus gekauft haben, in dem wir nun wirklich genug zu tun hatten und immer noch haben. Dann kam Weihnachten und irgendwie ist ganz in Vergessenheit geraten, dass ich ja eigentlich mal ein Blog hatte. Besonders viel fotografiert habe ich deshalb in der letzten Zeit auch nicht, aber das will ich jetzt endlich wieder ändern!
Den Anfang macht ein Foto, das an und für sich sicherlich genug Mängel hat, um es eigentlich nicht zu zeigen, aber ich persönlich fand es wieder einmal einfach super, was man mit Open Source Software heutzutage alles bewerkstelligen kann. Für eine größere Ansicht auf das Bild klicken:
Dieses Foto ist ein bei ISO 1600 (und die A300 wird in diesem Leben ganz sicher keine High ISO Kamera mehr) als Freihandpanorama aus fünf Aufnahmen entstanden. Es ist mit einem 50mm Objektiv bei Belichtungszeiten zwischen 1/20 und 1/30 Sekunde im Naturkundemuseum Münster gemacht worden. Danach habe ich mir Hugin heruntergeladen, dem Programm die 5 entwickelten Bilder vorgeworfen und nur den äußeren Beschnitt geändert. Den Rest hat Hugin völlig automatisch gemacht. Sicher würde ein lichtstarkes Weitwinkelobjektiv bessere Ergebnisse bringen, aber ich bin völlig begeistert, insbesondere wenn ich an meine seligen Dynax 7i Zeiten (oder gar an die Olympus OM 10) zurückdenke, was heute mit moderatem finanziellen Aufwand möglich ist.
“Dinge, die ins Wasser fallen”, so heißt ein Thread im DSLR-Forum. Durch diesen inspiriert, habe ich mich auch einmal an dieser Form des Stillebens versucht und ich muss sagen, dass es durchaus Spaß macht, Dinge ins Wasser zu werfen. Mein Setup war auf der Arbeitsplatte in der Küche, direkt neben der Spüle, plaziert. Auf einer provisorischen Hohlkehle aus zwei DIN A4 Blättern stand ein Whiskey Glas, das ich vorsichtig mit lauwarmen Wasser gefüllt habe, um Blasenbildung zu vermeiden. Ich habe nur einen Blitz von der rechten Seite oben mit einem No Budget Diffusor verwendet. Der wurde mit dem Sony-eigenen drahtlosen Blitzmodus ausglöst (der direkte Weg vom internen Blitz zum Motiv wurde verdeckt). Der drahtlose Sony-Blitz-Modus hat den Vorteil, dass hier eine korrekte Belichtungsmessung stattfindet. Zuvor wurde mit dem Autofokus ein Stab in der Mitte des Glases fokussiert und dann auf manuell umgestellt.
Ich habe dann die Erdbeeren einfach von gerade oben ins Glas plumpsen lassen und fast gleichzeitig die Kamera ausgelöst. Es hat ein wenig gedauert, bis ich das richtige Timing raushatte, aber nach ein paar Versuchen geht das wirklich gut. Ich habe jedoch auch ein paar Fehler gemacht, die mir bei der anschließenden EBV aufgefallen sind.
- Ich habe zwischen den Versuchen die Papierhohlkehle nicht getauscht. Das wellige und nasse Papier musst ich hinterher wegretuschieren, was aufgrund der Lichverhältnisse nicht einfach war (und mir auch nicht perfekt gelungen ist) und was nahtlos zum mächsten Fehler führt …
- Ich habe nur einen Blitz im drahtlosen TTL-Modus genutzt. Zwar wollte ich einen leichten Verlauf im Hintergrund haben, jedoch war mir der Helligkeits-Abfall von rechts nach links im Original doch etwas zu stark. Beim nächsten Mal werde ich mit zwei Blitzen manuell belichten (da die A300 keine Verhältnissteuerung kann).
- Ich muss weiträumiger um das Setup herum aufräumen, denn irgendetwas – möglicherweise aber auch ich selbst – spiegelt sich links oben im aufgewirbelten Wasser, das ich nicht wegretuschieren kann, oder wenn, dann nur mit sehr großem Aufwand (das war bei allen vorherigen Aufnahmen nicht zu sehen).
Trotzdem habe ich mich entschieden, diesen Zwischenstand meiner Bemühungen zu zeigen, denn ich finde es jetzt eigentlich nicht sooo schlecht bzw. es gefällt mir selbst trotz des Verbesserungspotentials ganz gut. Um den Hintergrund homogener zu bekommen, habe ich noch die Gradationskurve angepasst, et voilà. Es bestätigt mal wieder, dass Fehler, die man beim Licht oder beim Setup macht, viel mehr Zeit bei der EBV verschlingen (wenn sie denn überhaupt korrigierbar sind), als es kosten würde, diese durch etwas mehr Sorgfalt zu vermeiden.
Wie immer gibt es ein deutlich größeres Bild, wenn Ihr auf das Foto klickt.
Nachtrag: wie man hier sehen kann, habe ich mich doch noch einmal hingesetzt und auch die Spiegelung in der linken oberen Glasecke retuschiert. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass das ja wieder einmal nicht die Realität ist, aber ich denke, ich finde es besser so.
Nachtrag 2: mittlerweile haben mehr Leute die Fassung mit Reflexion interessanter als ohne gefunden. Man lernt doch nie aus
Gestern haben wir mit den Kindern einen Ausflug in den Naturwildpark Granat gemacht. Nicht nur für Kinder war es dort wirklich toll. Zur Zeit kann man dort vor allem auch die Ergebnisse der tierischen Frühlingsgefühle sehen: es gibt jede Menge Jungtiere zu sehen. Die Luchsjungen wurden auch von anderen Fotografen intensiv abgelichtet. Beim Fotografieren mit dem Tamron 70-200 durch den Zaun habe ich dann mal wieder schwer mit den Unzulänglichkeiten des Sony Autofokus gekämpft. Während meine Kamera immer mal wieder hilflos gepumpt hat, hat der Mann mit einer (zugegebermaßen einstelligen) Canon neben mir, dessen Stativ sicher teurer war als mein Kamera-Body, einfach fotografiert. *seufzt*
Vielleicht vielleicht, wenn ich nach dem Hauskauf jemals wieder Geld haben sollte, sehe ich mich mal nach einer anderen Kamera um
.
So … jetzt zeige ich aber auch einmal ein paar Ergebnisse:
Wow … jetzt ist schon wieder einen Monat her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe. Eigentlich hätte ich sogar das ein oder andere zu berichten, aber das muss ich auf später verschieben. Zumindest zwei Foto wollte ich jedoch mal wieder gezeigt haben. Diese Fotos sind nicht mit einem Makroobjektiv entstanden, sondern mit meinem Standard-Zoom (Sony 16-105) und einer achromatischen Marumi Nahlinse (+5). Sicherlich ist die Qualität eines guten Makros besser, aber ich finde, um in die Welt der kleinen Dinge hinein zu schnuppern, reicht es allemal. Für etwas Besseres kann man sich ja letztendlich immer noch entscheiden, wenn es einem gefällt.
… ist sicherlich ein irrationales Gefühl, aber man kann sich einfach nicht dagegen wehren (warum auch – das muss so sein).
Bei mir war es dieses Wochenende wieder so weit. Da unsere beiden nun doch schon einige Zeit mit den Laufrädern unterwegs waren und wir seit ein paar Wochen (bisher selten genutzte) Fahrräder für sie haben, haben wir dieses Wochenende das Experiment gewagt, die Stützräder abzunehmen und uns auf einen örtlichen Schulhof zu begeben.
Eigentlich hatte ich mich gedanklich darauf vorbereitet, stundenlang gebeugt hinter und neben Kinderfahrrädern herzulaufen – immerhin werden sie ja im September gerade einmal vier – aber was soll ich sagen … Zehn Minuten hat’s gedauert (wenn überhaupt) bis ich Christofers lautstarker Aufforderung “Loslassen! Loslassen!” nachkam. Weitere fünf Minuten später konnte er auch selbst bremsen und anfahren. Ich muss gestehen, dass ich doch ziemlich perplex war. Am darauffolgenden Tag hat dann Jana nicht mehr nachstehen wollen. Während sie sich Samstag noch nicht recht entschließen konnte, hat sie es dann am Sonntag ebenfalls ausprobiert und war auch genauso schnell alleine unterwegs.
Ich gestehe: ich bin vollkommen begeistert.
Ich bin heute beim Stöbern über einen Flickr Stream gestolpert, den ich Euch nicht vorenthalten wollte

