Nach einiger Zeit melde ich mich auch einmal wieder zu Wort. Irgendwie haben die Ereignisse der letzten Wochen oder mich nicht wirklich zum Bloggen animiert. Zum Wiedereinstieg, so habe ich beschlossen, schließe ich mich dem Projekt 52 an. Jede Woche wird ein Thema im Projekt-Blog abgestimmt und bekanntgegeben, zu dem man dann ein Bild oder aber auch andere Arbeiten erstellt und veröffentlicht.
Da auch in diesem Jahr jedoch schon bereits wieder 14 Themen vergangen sind, werde ich zunächst einmal meinen alten Bildbestand durchforsten, um ein wenig den Anschluss zu schaffen.
Ich habe zwar mitbekommen, dass es wohl eine teilweise recht hitzige Diskussion zum Thema Archivfotos gegeben hat, aber ich kann einfach 14 Wochenthemen nicht mal so ad hoc aus dem Ärmel schütteln, insbesondere da ich mit den Zwillingen nun wirklich nicht ständig alleine zum Fotografieren losziehen kann.Dementsprechend wird sich meine kreative Leistung für die ersten 14 Wochen größtenteils auf das Auswählen, Bearbeiten und Publizieren von passenden Fotos für diese alten Wochenthemen beschränken. Die neuen Themen gedenke ich jedoch auch neu zu erstellen (auch wenn ich früher viel mehr unterwegs war und somit eventuell interessantere Motive hatte).
Die bisherigen Themen dieses Jahres lauten:
- Woche 01: Deine Stadt
- Woche 02: Zeit
- Woche 03: Leblos
- Woche 04: Kirchen
- Woche 05: Sinnesflut
- Woche 06: Fernweh
- Woche 07: Monster unter’m Bett
- Woche 08: Bewegung
- Woche 09: Vehikel
- Woche 10: Massenhaft
- Woche 11: Küchenkultur
- Woche 12: Kinderperspektive
- Woche 13: Auf dem Kopf
- Woche 14: Türen & Tore
Na dann mal schauen, was sich so findet (und was mir hoffentlich in Zukunft einfällt
)
… kann man einfach nicht begreifen, obwohl man Zeit hatte, sich darauf vorzubereiten.
Unser Herz will Dich halten, unsere Liebe Dich umfangen. Unser Verstand muss Dich gehen lassen. Denn Deine Kraft war zu Ende und Deine Erlösung war eine Gnade.
Danke für alles. Du wirst nie vergessen sein. In Liebe und Trauer, Deine Kinder und Enkelkinder.
Seit ich jetzt mein Netbook – ein ASUS Eee PC 1000H – habe, habe ich den Formfaktor zu schätzen gelernt. Es lässt sich wirklich (fast) überall mit hinnehmen und wenn man sich einmal an die Tastatur gewöhnt hat, kann damit sogar richtig arbeiten
. Was man jedoch selbst mitnehmen kann, können ggf. auch andere “mitnehmen”. Ich würde nicht einmal ausschließen, dass man es vielleicht sogar verlieren oder vergessen kann. Daher muss man sich einfach Gedanken machen, wie man sich in einem solchen Fall vor dem unangenehmen Gefühl schützt, dass jemand anderes Zugriff auf die eigenen, evtl. sehr persönlichen, Daten hat.
Irgendeine Form der Verschlüsselung muss also her. Eines der besten Programme zur Realtime-Verschlüsselung ist sicher Truecrypt, welches mittlerweile in der Version 6.1a vorliegt. Unter dem Aspekt größtmöglicher Sicherheit ist sicher die Möglichkeit das ganze Systemlaufwerk zu verschlüsseln besonders interessant. Nachdem ich ein wenig im Web gestöbert hatte und dort nur positive Berichte zum Einsatz der Systemverschlüsselung auf einem Netbook gelesen hatte, entschloss ich mich, es einmal damit zu versuchen. Allerdings war ich trotz all der im Netz zu findenden Lobeshymnen nicht wirklich überzeugt, dass der Atom N270, der ja nun nicht gerade den Boliden unter den Rechenknechten zuzurechnen ist, wirklich glücklich damit werden würde. Noch skeptischer wurde ich, als ich die Truecrypt Benchmarks ausgeführt hatte und keiner der angebotenen Algorithmen über 30 MB/s Durchsatz kam und ein Benchmark der ASUS Eee PC Festplatte (für mich immer noch überraschende) 67 MB/s im Durchschnitt auswies. Ich habe den Benchmark aber noch zweimal mit den gleichen Ergebnissen wiederholt. Für die Platten-Benchmarks verwende ich übrigens die für den privaten Gebrauch freie Version HD Tune 2.55.
So, auf zur nächsten Runde. Heute habe ich mein Leiden im Forum von Kaspersky geschildert und habe auch interessante Antworten bekommen.
- Es ist ein (zumindest bei Revo bekanntes) Problem, dass der vom Revo Uninstaller angelegte Wiederherstellungspunkt bei der Kasperky Antivirus Deinstallation unzureichend ist. Deshalb startete nach der Systemwiederherstellung auch KAV 7 nicht mehr.
- Es gibt einen interessanten Hinweis ein eines Revo-Mannes im englischen Forum, der sagt, wie man in einem solchen Fall das wiederhergestellte System repariert (also eine Alternative zu meiner Reparaturinstallation von KAV). Interessanterweise sind dabei die gleichen Komponenten beteiligt, deren verwaiste Referenzen in der Registry nach der Deinstallation mir Kopfzerbrechen bereitet haben. Dabei handelt es sich um mehrere Komponenten der Windows Scripting Engine. Zur Reparatur des Wiederherstellungspunktes wird empfohlen, die Selbstregistrierung dieser Komponenten noch einmal aufzurufen.
- Wenn ich den Wiederherstellungspunkt auf diese Weise wieder bezüglich des Scriptings auf diese Weise reparieren kann, habe ich mir die Frage gestellt, warum ich selbiges nicht auch in dem von mir beschriebenen Fehlerzustand nach der Deinstallation ausführen sollte – zumal die Registry auf einen ähnlichen Problemkreis hindeutet.
Auf geht’s.
- Diesmal habe ich die Deinstallation komplett ohne den Revo Uninstaller durchgeführt. Der Effekt war aber erwartungsgemäß der gleiche: kaputte Sidebar, bla bla …
- KAVRemover9.exe findet keine KAV Installation mehr.
- KAVRemover9.exe KAV7 ausgeführt und rebootet. Auf dem Desktop nichts Neues: eine verstümmelte Sidebar, kein Mediaplayer.
- KAVRemover9.exe KAV6 ausgeführt und rebootet. Auf dem Desktop immer noch nichts Neues …
- Also dann auf zur Selbsregistrierung: regsvr32 vbscript.dll führt zu DllRegisterServer schlägt mit Fehler 0×80004005 fehl. Übersetzung: unspezifizierter Fehler. Ich bin also so schlau wie zuvor
Update: Nachdem ich jetzt wieder im Kaspersky Forum war und mir da erst einmal eine Ohrfeige abgeholt habe, warum ich denn immer Blog-Einträge dort zitiere, wurde ich ich gefragt, ob die Registrierung denn als Administrator versucht hätte. Blöd wie ich bin habe ich genau das natürlich nicht gemacht (offensichtlich die falsche Verknüpfung erwischt). Ganz schön peinlich das. Das erklärt dann wohl den unspezifizierten Fehler. Also auf ein neues als Administrator in C:\Windows\System32
- regsvr32 vbscript.dll
- regsvr32 jscript.dll
- regsvr32 msxml3.dll
- regsvr32 urlmon.dll
- regsvr32 scrrun.dll
Windows Sidebar beenden und wieder starten und … tadaaaa .. Es funktioniert wieder
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Schulte und SebastianLE im Kaspersky Forum bedanken. Meine ganz eigene persönliche Erkenntnis aus den letzten Tagen, ist: Antivirenprogramme sollte man nicht zu häufig wechseln. Sie werkeln so tief im System herum, dass man sich evtl. länger bindet als man ursprünglich geplant hat. Kaspersky Antivirus 7 ist in meiner persönlichen Rangliste bzgl. des Deinstallationsaufwandes auf Platz 2, nur geschlagen vom einsamen Spitzenreiter Norton Internet Security, der mich tatsächlich zu einer Neuinstallation gezwungen hat.
… oder wie mich eine Software das Fürchten lehrt.
Es ist 01:51 und eigentlich sollte ich längst im Bett liegen, aber nein: ich sitze hier und warte, dass eine Systemwiederherstellung fertig wird, während ich auf meinem neuen Spielzeug blogge. Aber was ist passiert?
Da meine 2er Jahreslizenz von Kaspersky Antivirus im Februar abläuft und ich eh auf der Suche nach einem passenden Produkt mit 3er Lizenz war (neben dem kostenlosen Avira AntiVir Personal), dachte ich, dass ich nach den ganzen tollen Testberichten – auch auf unabhängigen Seiten – auch mal Avira AntiVir Premium ausprobieren könnte, insbesondere, da es ja gerade in der PC-Welt auch eine 180 Tage Testaktion gibt.
Also habe ich KAV 7 deinstalliert. Das hatte ich zumindest angenommen. Hier mal ein Hoch auf den Revo Uninstaller. Heute hat er mir durch sein konsequentes Setzen von Systemwiederherstellungspunkten vor Deinstallationen – hoffentlich – den Hintern gerettet.
Als ich letztes Jahr KAV 7 installiert habe, war das eine Update-Installation über KAV 6. Ich weiß nicht, ob das ein Problem war oder ob der KAV 7 Deinstaller einfach nur schlecht ist. Auf jeden Fall war nach der Deinstallation die Vista Sidebar kaputt und der Windows Mediaplayer ließ sich nicht mehr starten. Ich habe zwar mit Google Beiträge zu ähnlichen Problemen im Forum von Kaspersky gefunden, aber dort gab es leider auch keine Lösung, wenn man mal von eine Neuinstallation von Windows Vista absieht.
Update 02:30: In selbigem Thread gab es auch noch den Hinweis auf ein KAV Entfernungs-Tool. Da die Systemwiederherstellung offensichtlich nicht ganz so erfolgreich war, wie erhofft (Sidebar und Mediaplayer funktionieren jetzt wieder aber dafür startet KAV nicht mehr :/), habe ich es mir einmal heruntergeladen und versucht KAV 7 damit zu deinstallieren. Hat auch funktioniert, aber jetzt ist die Sidebar wieder kaputt und der Mediaplayer startet auch wieder nicht mehr. Es kann doch wohl nicht sein, dass ich nach Ablauf der Lizenz, Vista neu installieren muss. Ich muss gestehen, dass ich gerade ziemlich genervt und auch sehr verärgert bin. Welche Optionen bleiben mir denn jetzt wohl noch? KAV 6 Reste mit dem Entfernungsprogramm beseitigen und anschließen KAV 7 noch einmal installieren? Oder die KAV 7 Deinstallation noch einmal anschubsen und über irgendein Werkzeug die dabei vorgenommen Veränderungen protokollieren? Irgendwie kann das doch einfach alles nicht wahr sein.
Nach der gerade eben beendeten Reparatur-Installation von KAV 7, bin ich zumindest erst einmal wieder ungefähr im Ausgangszustand (abgesehen von einer wahrscheinlich noch verwüsteteren Registry), soll heißen, ich habe eine funktionierende Sidebar, einen startbaren Mediaplayer (auch wenn ich ihn nicht benutze
), und ein laufendes KAV 7, von dem ich nicht weiß, wie ich es ohne Kollateralschäden deinstallieren kann.
Am Wochenende habe ich mir ein neues Spielzeug gegönnt, und zwar ein Netbook ASUS Eee PC 1000H, auf dem ich mir erst einmal das nötigste installiert habe. Das ist wirklich ein schickes Teil (finde ich zumindest), auch wenn das Foto das nicht wirklich herüberbringt (Es ist ein Foto von einer Handy-Cam, das ich mit GIMP Portable etwas entrauscht, “nachbelichtet”, entzerrt und auf die Schnelle vom Hintergrund befreit habe – aber gut kann es trotzdem nicht werden …). Klein, leicht, schnell gestartet. Anfangs wollte sich mir der neue Netbook-Hype nicht so recht erschließen, aber mittlerweile bin ich auch ziemlich begeistert. Der Formfaktor ist – was die Mobilität angeht – einfach grandios. Natürlich muss man, was Bildschirm und Tastatur angeht, Abstriche machen, aber mit 1024 x 600 (die man bei Bedarf auch mal auf 1024 x 768 scrollend oder komprimiert umstellen kann), lassen sich die meisten Websites vernünftig darstellen, Emails kann man sicher auch lesen und auch das ein oder andere Dokument bearbeiten.
Ich bin bisher rundherum zufrieden und daddel mit wachsender Begeisterung auf dem Gerät herum – natürlich auch diesen Blog-Eintrag
. Zur Zeit werden allerdings gerade Updates heruntergeladen – die übliche Post-Installationstortur. Was tut man nicht alles für ein aktuelles System …
Bisher hatte ich – da meine Site mit Joomla uns das Blog mit MyBlog erstellt ist – keine andere Möglichkeit als online zu bloggen (oder aber eine XAMPP Installation oder ähnliches mit mir herum zu schleppen und dann per Copy & Paste die Einträge zu übertragen). Da konnte man dann auch gleich irgendeine Textverarbeitung heranziehen. Da mir dies – verständlicherweise – wenig Spaß bereitet hat, ist es mit meinem Blog eher gemächlich vorangegangen. Außerdem ist der bei MyBlog fest verdrahtete TinyMCE in einer Fassung der Altvorderen, neben den einem oder anderen Bug bzw. fehlerhaften Anpassung, weder besonders komfortabel noch wirklich WYSIWYG.
Glücklicherweise ist Rettung nah
. Es gibt da ein Plugin namens Movable Type XML-RPC Plugin, das meines Erachtens zum Lieferumfang von Joomla gehören sollte, welches das XML-RPC Movable Type API unter Joomla implementiert. Damit ist es jetzt auch endlich möglich, den Microsoft Live Writer zum Bloggen zu benutzen. Normalerweise stehe ich nicht so auf Internet-Werkzeuge von Microsoft, aber der Live Writer, den ich jetzt seit diesem Wochenende benutze, ist grandios.
Was mich z.B. mehr als erstaunt hat ist die Tatsache, dass er, im Gegensatz zum Online-Editor von MyBlog, mit Hilfe eines Testpostings und der anschließenden Analyse der Blog-Seite in der Lage ist, bereits bei der Eingabe eine WYSIWYG Darstellung des Posts zu liefern. Außerdem kann man sich – obwohl man offline schreibt – sich eine Vorschau der ganzen Seite anzeigen lassen, die der Wirklichkeit schon recht nahe kommt. Ich persönlich empfinde das als sehr hilfreich. Ok – natürlich werden Joomla-Spezialitäten wie z.B. diverse Content-Plugins nicht dargestellt, aber ich denke, das kann ich verschmerzen.
Leider ist das Plugin nicht für MyBlog angepasst (kann man ja auch nicht erwarten), so dass die MyBlog Katgorieren / Tags nicht unterstützt werden. Aber glücklicherweise ist es Open Source, so dass ich mich im Laufe der Woche mal daran machen werde, selbiges nachzurüsten.
Es gibt sicherlich das ein oder andere schöne Fotoblog da draußen. Aber heute bin ich über eins gestolpert, in dem zumindest ich sehr lange stöbern kann. Das Blog von Diane Varner – Daily Walks - ist, so finde ich, außergwöhnlich. Sie schafft es, die Schönheit ggf. auch ganz profaner Dinge wunderbar herauszuarbeiten. Wer noch einen Klick pro Tag übrig hat und sich über einfach schöne Dinge freuen kann, sollte mal bei Ihr vorbeischauen.
Leider hat Diane aber wohl eine Grundregel nicht beachtet, die offensichtlich immer wieder sehr schmerzvoll gelernt wird: es ist nicht die Frage, ob Deine Festplatte abraucht, es ist nur die Frage, wann sie das tut. Offensichtlich ist ihr das passiert und sie hat kein Backup. Ich kann nur hoffen, dass sie Ihre Arbeiten zumindest teilweise restauriert bekommt und drücke ihr ganz fest die Daumen. Hier noch ein paar Eindrücke von ihrem Online-Archiv.
[flashvideo file="/images/videos/lemur.flv" /]
Ich bin zwar eine wenig spät dran, aber ich wünsche trotzdem allen noch ein frohes neues Jahr 2009 in der Hoffnung, dass wir – bei allem, was da wohl auf uns zukommen wird – nicht ganauso dreinschauen müssen, wie in dem wohlbekannten Video hier …
Nun ist es also soweit. Gerade eben haben wir neue Lichterketten und (nicht ganz so viel sonst – erst mal testen, was die Süßen so herunterreißen
) Schmuck an den Weihnachtsbaum gehangen. Natürlich durfte es auch in diesem Jahr nich an Katastrophen fehlen. So ist mir z.B. eine Birne unserer alten Lichterkette dergestalt kaputt gegangen, dass ich die Überreste nicht mehr aus dem Gewinde bekommen habe, so dass ich um 19:45 bei OBI verwzeifelt nach Ersatz im geplünderten Geschäft gesucht habe. Jetzt sind es also keine Kerzen mehr, sondern ganz ganz viele ganz ganz kleine Lichter. 240 Lichter. Ok … ich gestehe, dass ich die dritte Kette nicht mehr angebracht habe, also sind es nur 160 geworden. Vielleicht kommt aber noch etwas Schmuck dazu.
Ich wünsche Allen von Herzen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Ich merke erst jetzt, dass es jetzt bald soweit ist, wünsche mir aber, dass mich die hoffentlich leuchtenden Augen meiner Kinder in Weihnachtsstimmung versetzen werden.
Und Frieden auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen …
Wie schön wäre es, wenn diese Botschaft – zumindest für ein paar wenige Stunden des Jahres – alle Menschen erreichen würde. Ich weiß nicht, warum mir gerade das durch den Sinn gegangen ist, aber ich habe diesen Satz einfach mal Google vorgeworfen und der vierte Link führt auf das Dwarslöper Blog. Ich verlinke mit voller Absicht nicht auf den Beitrag, weil man – glaube ich – starke Nerven dafür braucht (ich könnte heulen). Was ist nur aus uns geworden. Die Krone der Schöpfung. Wie schön wäre es, wenn meine Kinder nie mit solchen Bildern umgehen müssten.
Trotzdem noch einmal: Frohe Weihnachten!
