Es gibt mal wieder Schnee bei uns. Natürlich werden gleich alle Schneeallergiker die Finger heben, wie gefährlich dieser doch ist und dass so viel passieren kann. Außerdem braucht man auch viel länger zur Arbeit und kalt ist es auch noch. Aber wir wollten schon so lange einmal mit unseren Kindern Schlitten fahren und als es dann endlich zeitlich möglich gewesen wäre – zwischen Weihnachten und Neujahr – war mal wieder eines der Kinder krank.
Aber jetzt gibt es Schnee. Schnee der liegen bleibt, hier bei uns, im Ruhrgebiet! Und da wir hier auch den ein oder anderen Hügel haben, sind wir mit unseren beiden und zwei Schlitten losgezogen.
Schön war’s!
Fotografisch musste ich feststellen, dass ich mit Kombination von Schnee und bedecktem Himmel noch gewisse Probleme habe . Die Zeichnung des Schnees / der Flächen tendiert irgendwie gegen null, aber ich weiß nicht, ob es da überhaupt ein Rezept für dieses Lichtbedingungen gibt …
Kleiner Nachtrag: ich habe das letzte Bild jetzt einmal mit DxO 6.1 entwickelt und dabei die Tonwertkurve im oberen Viertel für mehr Kontrast zwischen hell und sehr hell “ausgebeult” und siehe da … da sind noch ganz schön viel Informationen in den weißen Flächen des RAW Bildes!
Da ich in der letzten Zeit relativ regelmäßig beruflich in Berlin bin und in der letzten Zeit auch dort übernachten muss, habe ich angefangen, meine Kamera zu diesen Terminen mitzunehmen. Gestern, nach der Sitzung, bin ich also losgezogen, um ein wenig zu fotografieren. Da der Ruf der Berliner Weihnachtsmärkte sehr gut ist, bin ich zunächst zum Gendarmenplatz gelaufen um dort den Premium-Weihnachtsmarkt zu besuchen (ein Weihnachtsmarkt, der Eintritt kostet, ist trotzdem irgendwie befremdlich). Ich muss allerdings gestehen, dass ich dem nichts abegewinnen konnte, da es einfach viel zu voll war. Abgesehen davon macht es einfach keinen Spaß, alleine über einen Weihnachtsmarkt zu gehen.
Nachdem ich einen Glühwein und eine Wurst eingeworfen hatte (zum Fotografieren war es eh’ zu voll) bin ich dann entlang der “üblichen Verdächtigen” spazieren gegangen (Unter den Linden, Brandenburger Tor, Reichstag). Die Fotos dieses Spaziergangs gibt es sicher tausendfach, aber ich zeige meine trotzdem mal.
Vielleicht hat ja der ein oder andere trotzdem Spaß beim Ansehen.
Die Fotos vom Bahnhof sind heute mittag entstanden, nachdem Greenpeace-Aktivisten diesen offensichtlich erklommen haben, um ihn mit ihrer Botschaft großformatig zu dekorieren!
Als ich letztens mal wieder durch meine Bilder geblättert habe, bin ich an einem Bild aus unserem letzten Urlaub hängen geblieben, dass ich beim ersten Durchsehen und Sortieren erst einmal beiseite gelegt habe. Irgendwie gefällt es mir heute aber doch so, dass ich es zeigenswert finde. Allerdings ist der Beschnitt noch nicht optimal, was einfach daran liegt, dass ich links nicht mehr genügend Bild übrig hatte (wäre der Sohnemann etwas weiter rechts unten im Bild, wäre es gefälliger).
Aber für GIMP gibt es Abhilfe und zwar das Plugin Liquid Rescale. Damit kann man Bilder vergrößern oder verkleinern, wobei man gezielt Bereiche bzw. Objekte von der Skalierung ausnehmen kann. Also habe ich mir das Plugin mal installiert, den kleinen Mann, seinen Schatten und die Poller im Hintergrund gegen die Skalierung geschützt, den Rest – also den Hintergrund – neu vergrößert und das gesamte Bild neu beschnitten … et voilà:
Es ist schon erstaunlich, was man heute alles mit (kosten-)freier Software anstellen kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass – wenn ich das Original nicht dazugestellt hätte – diesen doch ziemlich heftigen Eingriff in Bildgestaltung und -aufbau niemand bemerkt hätte. Liquid Rescale ist ein tolles Ding. Ich weiß nicht, ob es dem Content Aware Scaling von Photoshop ebenbürtig oder vielleicht sogar überlegen ist, aber für mich reicht es allemal.
Ich muss sagen, je länger ich mich mit GIMP auseinandersetze, um so mehr mag ich es (obwohl ich auch Corel Paintshop Pro X2 Ultimate besitze)!
Ich wollte schon immer einmal zum Industriemuseum Henrichshütte um dort zu fotografieren, bin aber irgendwie nie dazu gekommen. Wenn ich dann mal Zeit und Gelegenheit gehabt hätte, passte einfach das Wetter nicht.
Sonntag schien jedoch endlich mal die Sonne, weshalb ich dann nach dem Mittagessen den Fotorucksack gepackt habe. Natürlich – wie immer – dauerte es mal wieder, bis wir mit der ganzen Familie abmarschbereit waren und was soll ich sagen. Als wir dann im Auto saßen, hat es sich innerhalb von 15 Minuten komplett bedeckt.
Ich fasse es einfach nicht, was ich in der letzten Zeit für Pech mit dem Wetter / Licht zum Fotografieren habe. Da auch diesmal wieder richtig spannendes Licht war, habe ich mich entschieden, mit Belichtungsreihen und HDRs etwas nachzuhelfen, aber ich würde schon gerne mal wieder bei gutem Licht fotografieren *seufzt*.
Kennt Ihr das? Irgendwie kommt einem ein Lied aus alten Tagen in den Sinn, das sich einem als Jugendlicher eingebrannt hat, die Melodie ist im Kopf präsent, selbst den Titel kennt man noch, aber das Jahr oder der Interpret / die Band will einem einfach nicht einfallen.
Meistens reicht es dann, Google oder YouTube anzuwerfen und man findet relativ schnell, was man sucht. Ich hatte es gestern jedoch mit der erschwerten Variante zu tun. Mit einem Titel wie Lovers und der Tatsache, dass es eines der ersten Lieder war, die man auf auf dem Keyboard aus dem Radio nachspielte (WDR 2 Schlager-Rally irgendwer?), ist die Suche nicht wirklich gut eingegrenzt. Gestern – warum auch immer – spukte es mir wieder in meinem Kopf herum und ich habe endgültig beschlossen, diesem Lied nachzugehen. Ich war ganz sicher, wenn ich den Band-Namen sehen würde, wüsste ich sofort, wenn es der Richtige ist. Ich wusste auch, dass ich so 12 oder 13 Jahre alt gewesen sein muss.
Ein weiteres Indiz, dass ich mit 1978/1979 ganz gut liegen musste war, dass ich dieses Lied – warum auch immer – mit Hiroshima von Wishful Thinking in einer – wie nennt man das? – Assoziationskette (?) habe, und das wurde laut einem Artikel, den ich beim SWR gefunden habe, im deutschen Radio 1978 rauf und runter genudelt, auch wenn es eigentlich von 1971 war.
Da ich nun also fest entschlossen war, habe ich erst einmal nach der richtigen Suchmaschine gesucht. Dabei bin ich auf germancharts.com gestoßen und mit dieser Suche bin ich dann auch tatsächlich fündig geworden. Sofort als ich den Namen Streetmark sah, wusste ich: das isses!
Es ist interessant, dass ich den Song – trotz der vielen Jahre dazwischen und meines damals doch recht jungen Alters – immer noch super finde. Dennoch scheint es, dass manche Dinge in der Vergangenheit dann und wann doch ein wenig verklärt erscheinen. Der Gesang ist jetzt nicht wirklich – sagen wir mal – sicher, aber ich habe es geliebt. Und irgendwie geht so etwas nicht mehr aus dem Kopf. Nie wieder . Ich bin aber nicht allein. Aus den Nutzerstatistiken für das YouTube Video geht das folgende hervor:
Am liebsten sehen dieses Video:
Geschlecht
Alter
Männlich
45-54
Männlich
35-44
Weiblich
45-54
Ich habe dann nochmal bei Amazon nach dem Song gesehen und dann hat mein gestriger Abend noch eine unerwartete Netz- und YouTube Odysee erfahren. Bei Amazon habe ich in den Links “Leute, die das gekauft haben, haben auch …” viele meiner alten Helden wieder gesehen. Es war unglaublich. Und was noch unglaublicher ist – es gibt fast nichts, was es davon nicht auch irgendwo bei YouTube gibt. Hier noch ein kleiner Ausschnitt meiner gestrigen Zeitreise:
Manchmal frage ich mich wirklich, wieviele Crawler und Bots auf welche Art Informationen sammeln. Es ist jetzt sagenhafte zwei Tage her, dass ich Wordpress und die NextGen Galerie nutze. Ich habe die Site nirgends zwecks Publicity eingetragen und doch … noch bevor der erste wirkliche Kommentar eingetroffen ist, hat’s den ersten Spam-Versuch in den Galerie-Kommentaren gegeben.
Nachdem ich mich, als ich den Eintrag “Türme” posten wollte, mal wieder kräftig über Joomla und MyBlog geärgert habe (nachdem ich Joomla aktualisiert habe, war plötzlich der Editor von MyBlog kaputt), hatte ich es endgültig satt. Es kann nicht sein, dass ich für einen kleinen Artikel erst einmal 2 Stunden Fehlersuche betreiben muss, die nicht einmal von Erfolg gekrönt war, um dann mit Notepad++ zu bloggen. Joomla ist toll … nur leider viel zu komplex für meine privaten Bedürfnisse. Als “Spielkind”, das ich nun einmal bin, konnte ich mich zwar nur schwer davon trennen, aber jetzt ist es dann doch passiert: ich habe meine Seite zu Wordpress migriert.
Alle Scripts, die ich im Netz zur Migration gefunden habe, haben jedoch viel Müll produziert, so dass ich viel manuell eingreifen musste. Die Kommentare (es waren ja nur ein paar) habe ich noch nicht wieder übernommen, aber die meisten Artikel sollten wieder da sein.
Wer weiß, vielleicht hiflt diese Maßnahme ja, dass ich mal mehr schreibe, als 2 Posts in 3 Monaten .
Was soll ich sagen … wieder einmal hat sich ein Vorhaben nicht so recht in meinem Alltag etablieren können und so ist Projekt 52 ziemlich kurz gekommen. Nachdem eine gute Freundin jetzt auch wieder damit beginnt, versuche ich mich doch auch mal wieder …
Das Thema für die 42. Woche ist “Türme”. Eigentlich wusste ich nicht recht, was ich dazu fotografieren soll, bis ich auf unserem Wohnzimmertisch eine Hinterlassenschaft meines dreijährigen Sohnes gefunden habe .
In der letzten Zeit ist er immer mal wieder in Stapellaune und mittlerweile nutzt er beim Stapeln auch die schmalen Seiten von was auch immer er gerade finden kann. Dabei kommen von Zeit zu Zeit – wie ich finde – wirklich faszinierende Gebilde heraus.
Da ich selbst ziemlich begeisterter Smartphone Nutzer bin, habe ich mich gefragt, wie ich meine Site den mobil bekommen könnte. Um ehrlich zu sein, fehlt mir etwas die Lust, für 2 Seitenaufrufe im Jahr, eigene Templates und Views für die unterschiedlichen Smartphones zu bauen. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht und bin auf den folgenden – wie ich finde tollen – Dienst gestoßen: MOBIFY.
Mit der Hilfe der freien Variante dieses Dienstes, gibt es jetzt auch eine Ansicht dieser Site, die für die Betrachtung auf Smartphones geeignet ist unter http://m.twindaddy.de.
Nach langer Zeit der Blog-Abstinenz (alle Vorsätze haben mal wieder nicht geholfen ), melde ich mich auch mal wieder zu Wort. Motiviert ist dieser Beitrag durch einen Fund bei KWERFELDEIN, der mich zu einer Seite geführt hat, die bei mir einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Es geht um die Seite Jamie Livingstons Photo Of The Day.
Jamie hat von 1979 bis 1997 jeden Tag ein Polaroid Foto gemacht, scheinbar als eine Dokumentation seines Lebens. Leider ist Jamie viel zu früh im Jahr 1997 verstorben, so dass diese Fotos jetzt sein Vermächtnis sind. Jemand hat all seine Fotos eingescannt und online gestellt, was – schon allein aufgrund des Aufwandes, den das bedeuten muss – ein Zeugnis darüber ist, dass im Herzen einiger Leute weiterlebt. Diese Seite ist ein beeindruckendes Beispiel, dass Bilder, die eine Geschichte erzählen erheblich fesselnder sind, als technisch perfekte Fotos ohne “Inhalt” (und nein, dies ist keine Aufforderung, sich bei der Fotografie keine Mühe zu geben).