Als ich letztens mal wieder durch meine Bilder geblättert habe, bin ich an einem Bild aus unserem letzten Urlaub hängen geblieben, dass ich beim ersten Durchsehen und Sortieren erst einmal beiseite gelegt habe. Irgendwie gefällt es mir heute aber doch so, dass ich es zeigenswert finde. Allerdings ist der Beschnitt noch nicht optimal, was einfach daran liegt, dass ich links nicht mehr genügend Bild übrig hatte (wäre der Sohnemann etwas weiter rechts unten im Bild, wäre es gefälliger).
Aber für GIMP gibt es Abhilfe und zwar das Plugin Liquid Rescale. Damit kann man Bilder vergrößern oder verkleinern, wobei man gezielt Bereiche bzw. Objekte von der Skalierung ausnehmen kann. Also habe ich mir das Plugin mal installiert, den kleinen Mann, seinen Schatten und die Poller im Hintergrund gegen die Skalierung geschützt, den Rest – also den Hintergrund – neu vergrößert und das gesamte Bild neu beschnitten … et voilà:
Es ist schon erstaunlich, was man heute alles mit (kosten-)freier Software anstellen kann. Ich bin mir ziemlich sicher, dass – wenn ich das Original nicht dazugestellt hätte – diesen doch ziemlich heftigen Eingriff in Bildgestaltung und -aufbau niemand bemerkt hätte. Liquid Rescale ist ein tolles Ding. Ich weiß nicht, ob es dem Content Aware Scaling von Photoshop ebenbürtig oder vielleicht sogar überlegen ist, aber für mich reicht es allemal.
Ich muss sagen, je länger ich mich mit GIMP auseinandersetze, um so mehr mag ich es (obwohl ich auch Corel Paintshop Pro X2 Ultimate besitze)!