ch bin ein Fan von Mindmapping im Allgemeinen und somit auch von Mindmapping-Software. Bisher habe ich hierzu in der Regel Freemind genutzt, das ich im übrigen für ein ganz hervorragendes Minmapping Tool halte. Doch jetzt gibt es einen vielversprechenden Konkurrenten für Freemind, nämlich das seit neuem quelloffene XMind 3.
Die Software nutzt das Eclipse Framework (es gibt auch eine Fassung, die sich in einen evtl. bereits vorhandene Eclipse Umgebung integriert). Um das Programm herunterladen zu können, muss man einen Account bei xmind.net eröffnen (die abgefragten Informationen beschränken sich auf Name und Email), den man nutzen kann (aber nicht muss), um erstellte Mindmaps zu veröffentlichen. Eine veröffentlichte Mindmap kann man unter anderem z.B. auf der eigenen Website als Flash Applikation im IFrame einbinden (auch wenn NoScript dann ganz furchtbar meckert, dass eine fremde / dritte Seite versucht, die Mauseingabe umzubiegen).
Leider ist die Veröffentlichung wirklich 100% öffentlich und nicht einschränkbar. Eine solche Beschränkung auf bestimmte Nutzer ist eine Option der kostenpflichtigen Pro-Variante, die auch noch zusätzliche Exporte wie z.B. Office-Applikationen oder PDF bereitstellt und auch noch Ansätze zum Projektmanagement mitbringt.
Wer schon einmal mit Minmapping-Software gearbeitet hat, wird sich wahrscheinlich sofort zurechtfinden. Die optische Präsentation der Map genießt bei XMind offensichtlich einen höheren Stellenwert als bei Freemind und es gibt auch mehr Layout-Möglichkeiten. Dafür fehlen ein paar Optionen – oder ich habe sie beim kurzen Stöbern nicht gefunden – wie z.B. Attribute zu Knoten.
Alles in allem macht die Arbeit mit XMind aber einfach Spaß und ist aus meiner Sicht flott und unkompliziert – und auch das ist meines Erachtens ein nicht unwesentlicher Faktor wenn es um die Erfassung und Darstellung von Ideen geht. Da auch Mindmaps von Freemind importiert werden können, werde ich das Programm mal in den Dauertest nehmen.
